Jörg Benne

Autor für Phantastische Romane, Thriller und Spielbücher

06
Dez

Jahres – Endspurt an drei Fronten

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu, aber noch will ich keinen Rückblick schreiben, denn nach einer längeren Flaute im Spätsommer, als ich im August gerade mal sechs Seiten zustande brachte und allgemein ziemlich gefrustet war, wartet nun ein Endspurt an drei Fronten auf mich.

1) Paulson‘s Peak

Ursprünglich war mal geplant, dass mein zweites Spielbuch im Oktober zur SPIEL erscheinen sollte. Keine SPIEL, kein Release entschieden wir dann im Corona-Frühjahr. Deshalb läuft derzeit erst das Layout. Während das bei einem Roman für den Autor nicht viel Arbeit bedeutet, kommt es beim Spielbuch nun zur Endkontrolle. Sind alle Illustrationen dort, wo sie sein sollten? Kann man darauf alles wesentliche erkennen? Und sind alle Abschnittsverknüpfungen richtig?

Sobald im Laufe des Monats die erste Layout-Fassung da ist, wartet da also eine Menge Arbeit auf mich und es muss nun auch schnell gehen, damit das Buch im Januar in Druck gehen und somit wie geplant im März in die Läden kommen kann. Aber da bin ich zuversichtlich und freue mich sehr auf das fertige Produkt.

2) Nuareth #7

Im August berichtete ich, dass die Arbeit am nächsten Nuareth Roman „zäh vorangeht“ – wie oben erwähnt, sechs Seiten in einem Monat. Kurz darauf entschied ich, dass ich den Karren vor die Wand gesetzt hatte. Die Einführung von Charakteren und Setting uferte immer weiter aus und ich hatte den Blick auf das Wesentliche verloren. Also legte ich den Roman erstmal beiseite und widmete mich einem anderen Projekt, bin dann aber im November nach Nuareth zurückgekehrt.

Ich habe einen ganzen Erzählstrang mit knapp 25.000 Wörtern rausgeschmissen, die anderen beiden Stränge neu durchdacht und um mich nicht wieder zu verzetteln, diesmal konsequent erstmal nur einen der Stränge verfolgt. Das läuft bislang ganz gut und ich werde da am Ball bleiben, bis das Paulson‘s Peak Layout ansteht.

3) Der Thriller

Noch so ein „vor die Wand“-Projekt. Meinen Thriller hatte ich Anfang 2019 ja aufgegeben, weil er mir „zu kurz“ erschien. Gefrustet vom Nuareth #7-Debakel im Sommer nahm ich ihn mir nun wieder vor und schrieb ihn zu ende. Nun hat er halt nur 150 Seiten, hauptsache ich habe mal wieder was fertig.

Das erste Feedback von Betalesern habe ich bereits bekommen. Im Großen und Ganzen war es positiv, aber in Details muss ich schon noch nachbessern, da ist noch ein aufwendigerer Überarbeitungsdurchgang fällig, der dann nach dem Paulson‘s Peak Layout ansteht. Ich bin guter Dinge, dass ich den Thriller im 1. Halbjahr 2020 fertigstellen und im Self-Publishing veröffentlichen kann. Vermutlich aber erst Richtung Sommer, denn zwei Neuerscheinungen nah beieinander und dann wieder monatelang nichts, erscheinen mir nicht sinnvoll.

So viel von mir. Ich wünsche euch eine schöne und vor allem gesunde Adventszeit und trotz Corona schöne Feiertage. Nächstes Jahr wird hoffentlich alles besser.