Mein Filmjahr 2025

Auch im vergangenen Jahr habe ich wieder viele Filme gesehen – wobei, mit 172 waren es die zweitwenigsten seit 2014 (Start meiner Statistik), zu besten Zeiten waren es mal 336, da habe ich aber auch noch einen Filmblog betrieben und entsprechend viel rezensiert. Hinzu kam eine Doku und 11 Serienstaffeln bzw Miniserien.

Dabei habe ich nur neun Filme gesehen, die auch in 2025 erschienen sind. Der älteste Film war »Rashomon« aus dem Jahr 1950. Insgesamt waren 28 Filme älter als 25 Jahre und das Durchschnittdsalter der gesehenen Filme/Serien betrug 11,3 Jahre, ich bin also wirklich nicht nur auf Neuheiten gepolt.

Bewertungen

Ich bewerte alles was ich sehe bei der IMDB, also mit 1-10 Sternen. 2025 kam ich im Schnitt auf 6,02/10 also Durchschnitt. Klingt gut, aber wenn man bedenkt, dass ich Filme, von denen ich ahne, dass sie mir nicht gefallen, gar nicht erst gucke und solche die so schlecht waren, dass ich sie nicht zuende geguckt habe, nicht in die Statistik einfließen, sollte man eigentlich eher was in Richtung 6,5 oder so erwarten.

Insgesamt gab es 1x die 10/10 (The Green Mile, kannte ich natürlich schon), 6x die 9, 23x die 8, 45x die 7, 50x die 6, 22x die 5, 17x die 4, 11x die 3, 5x die 2 und 2x 1/10 als Bewertung. Rund ein Drittel der gesehenen Filme hätte ich also im Nachhinein lieber gar nicht erst geschaut, keine so gute Quote.

Neben The Green Mile waren meine Highlights Coda, Wolfwalkers und die Serie Slow Horses (man sieht, ich war zwischendurch mal eine Weile Apple.tv Abonnent).

Die beiden 1/10 gab es für Filme, die jetzt nicht unbedingt objektiv so schlecht waren, aber über die ich mich maßlos geärgert habe. Zum einen war das Speak no Evil (das dänische Original), weil mich das strunzdumme, absurd an den Haaren herbeigezogene Verhalten der Hauptfiguren einfach wahnsinnig genervt hat und Fight or Flight, ein dämlicher, uninspiriert platter Bullet Train-Abklatsch, der einfach Zeitverschwendung ist, ein klassischer Fall von “Spiel ruhig nebenbei auf dem Handy rum, der Film ist so seicht, du verpasst nichts, wenn du 20 Minuten nicht hinguckst”.

Die größte Enttäuschung war allerdings Fountain of Youth. Zwar reichte es da für 2/10, aber das der von mir hoch geschätzte Guy Ritchie so einen uninspirierten Plastik-Film abliefert, dem jeder Anflug von Herz und Ritchie-Humor fehlt, fand ich wirklich schade.